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#erfolgsgeschichten

10 Fragen an Björn (42 KG in 6 Monaten!)

Abgenommen mit "Foodabi PRO" und der Diätform "Low Carb"

"Obwohl Björn beruflich täglich von leckerem Essen umgeben ist, hat er 42 KG in 6 Monaten abgenommen und damit bereits viele Mitglieder in der PRO-Community zum Abnehmen motiviert! Jetzt gibt uns Björn ein Interview, da er noch mehr Menschen motivieren möchte."

1. Wer ist „Björn“ und wie schnell/wieso/wann kamen die Kilos?
Ich lebe in Trier und leite da die größte Filiale der Feinkostkette Wajos. Ich habe eine große Affinität zu zu allen Genüssen des kulinarischen Lebens. Wunderbar. Leider hatte ich die Affinität auch für Süßes, Salziges, Fast Food und quasi so allem was lecker frittiert wird. Mein Belohnungszentrum war völlig falsch konditioniert. Gerade nach einem stressigen Tag. So schlichen sich jährlich 5 bis 10kg ein und am Ende wog ich 140kg bei 186cm Körpergröße. Da ich vor 1,5 Jahren mit dem Rauchen aufgehört habe, kamen die letzten 10-15 kg mit Sicherheit in der Zeit.
2. Was war der Moment, als du beschlossen hast abzunehmen?
Einige Zeit fühlte ich mich schon mehr und mehr unattraktiver. Den gesundheitlichen Gedanken hatte ich auch im Kopf. Deswegen auch das Nichtraucher werden. Übergewicht und Zigaretten war definitiv eine gefährliche Mischung. Ich schob den Gedanken wirklich etwas dagegen zutun aber so Jahr für Jahr vor mir rum.

Im Januar 2019 spitzten sich dazu meine Sprunggelenkschmerzen zu. In meinen Job bin ich täglich 9h auf den Beinen. Ich war zur Diagnosefindung sogar 4 Tage in einer Spezialklinik in Köln. Diagnose: Beginnende Arthrose. Übergewicht und Plattfuß ist eine schlechte Kombination.

Das war der Knall den ich gebraucht habe. Mir war bis zu dem Tag als ich den Entschluss gefasst habe und ich mir eine Waage gekauft habe gar nicht bewusst das ich schon bei 140 kg stand. Meine Selbsteinschätzung war maximal bei 130 kg. Das war der nächste Schock. Da habe ich beschlossen wieder zweistellig zu wiegen, mindesten 41 kg abzunehmen.
3. Wie hast du es geschafft 42 KG in 6 Monaten abzunehmen?
Oh sehr radikal. Ich habe mich mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt. Bücher gewälzt und Artikel über Artikel gelesen. Eins war klar. Das Kaloriendefizit muss so groß wie möglich werden. Also Ernährung kontrollieren und Bewegung muss her. Das soll ja nicht 2 Jahre dauern. Mein Ehrgeiz war geweckt mich selber zu besiegen. Kohlenhydrate habe ich versucht weitestgehend zu vermeiden, Eiweiß für den Muskelerhalt und möglichst wenig tierische Fette und gute Pflanzliche Fette. Am Anfang wollte ich um die 2kg pro Woche schaffen und habe ca. 900 bis 1000 kcal zu mir genommen. Später, nach den ersten 20kg, bin ich auf ca 1500 kcal hochgegangen. Anfänglich habe ich nur alle 2 Wochen einen Cheat Day gehabt. Das schlechte Gewissen war da noch zu groß. Später dann wöchentlich. Da aß ich aber nicht alles Schlechte wie früher, sondern habe mir immer etwas gesundes und tolles ausgesucht. Zum Beispiel habe dann mal eine traditionelle Paella oder ein Thai Curry gekocht. Ich habe dann sogar die Curry Paste selber gestampft. So hatte ich immer einen kleinen „Event" auf den ich hingearbeitet habe.

Des Weiteren habe ich meine Busfahrkarte an den Nagel gehangen und mir ein neues Fahrrad gekauft. Mein täglicher Arbeitsweg beträgt insgesamt 8km mit Steigungen auf dem Rückweg. Dazu war ich 2-mal in der Woche Schwimmen. Am Ende 100 Bahnen in der Woche. Im Frühling und Sommer habe ich noch am Wochenende zusätzliche ca 30km Touren gemacht. So kamen jetzt von März bis Ende Oktober 1500 km zusammen.
4. Wie schwer war es 42KG in so kurzer Zeit abzunehmen?
Ich kann durch meinen Ehrgeiz einen sehr starken Willen entwickeln. Aber nichts desto trotz gab es sehr harte Tage. Das macht man definitiv nicht mal so nebenbei. Nach einer Zeit und einigen verloren Kilos entwickelt sich da aber mehr und mehr Ehrgeiz. Das erreichte zunichte zu machen kam aber auch nie in Frage.
5. Wie fühlst du dich jetzt und wie geht es weiter?
Ich fühle mich wunderbar.

Gesünder, fitter und attraktiver.


Ich bin jetzt in der nächsten Phase.

Ich fahre weiter alle Wege mit meinem Fahrrad, gehe aber neuerdings 3 Mal die Woche zum Krafttraining.

Dadurch kann ich wieder annähernd 3000 kcal essen und schleife ganz langsam mein restlichen Körperfettanteil runter und baue noch Muskulatur auf.

Das schönste ist einfach wieder Kohlenhydrate nicht nur essen zu dürfen, sondern essen zu müssen.

Fast 350 Gramm am Tag. Dazu 260 Gramm Proteine und dafür nur 65m Gramm Fett. Es ist aber viel leichter Fett zu reduzieren als Kohlenhydrate.
6. Was ist dein Lieblingsessen beim Abnehmen und mit welchem Essen belohnst du dich, wenn du mal nicht gesund isst?
Beim Abnehmen: Gemüse (es gibt nichts besseres. Gemüse hält was Obst verspricht), Fisch, Geflügel, Magerquark, Eier, Grüner Tee und Vitamin C (Stoffwechselbooster).

Ich belohne mich gerne, wenn es auch ungesund sein darf, mit einem guten selbstgemachten Burger oder selbst gesmokten Pulled Pork.
7. Hattest du Tiefpunkte, wo es nicht weiterging oder du nicht mehr motiviert warst? Und wie hast du diese überwunden?
Es gibt Plateau Phasen in dem die Abnahme stagniert. Man muss das wissen damit es einen nicht demotiviert. Man sollte förmlich jeden Tag damit rechnen. Dann überrascht es einen nicht. Das ist völlig normal. Für alle anderen emotionalen Tiefpunkte hatte ich eine tolle unterstützende Partnerin an meiner Seite.
8. Wie sehr war Foodabi an deinem Erfolg beteiligt (obwohl du viel von den Foodabi Tipps schon kanntest)?
Oh maßgeblich.

Das sage ich nicht weil ich das Interview für euch gebe.

Ich mache das Interview weil es genau so ist.

Anfänglich erwähnte ich wie wichtig die Kontrolle über die zu sich genommenen Makronährstoffe ist.

Die Kohlenhydrate, Proteine und die Fette in der richtigen Verteilung in seinem Gesamtkalorienverbrauch im Griff zu haben.

Foodabi ist da ein optimales Werkzeug was ich immer wieder im Kollegen- und Bekanntenkreis empfehle.
9. Welche Tipps hast du an Menschen, die abnehmen wollen?
Das Ganze nicht zu verkomplizieren. Es ist ganz einfach: Mehr kcal verbrauchen als zu sich nehmen und dann muss nach dem Energieerhaltungssatz das Fett schmelzen.
10. Was ist deine Motivation deine Geschichte zu teilen, während die meisten Leute sich das nicht trauen?
Man sollte immer an seine Gesundheit denken. Wenn man wie ich, als unsportlicher Raucher mit 140 kg, mit 63 tot umfällt, hat man ja nichts vom Lebensabend gehabt.

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